Viele Menschen möchten trotz einer schweren Erkrankung ihre gewohnte Umgebung und die vertrauten Menschen nicht verlassen. Häufig fühlen sie sich jedoch überfordert und auch das nahe Umfeld ist mit Ängsten, Unsicherheit und Trauer konfrontiert.

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten Ihnen Unterstützung anbieten und Entlastung schaffen.

Dieser Einsatz der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen findet auf so unterschiedliche Weise statt wie die Lebenssituation des Begleiteten es erfordert.

Die Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen orientiert sich an den Wünschen, Bedürfnissen und Ressourcen der Menschen und kann variieren zwischen einem Spaziergang in die Stadt, begleitenden Gesprächen und Seelsorge, zuhören bis hin zum einfachen Erleben von Gemeinsamkeit durch „Da-Sein“ und gemeinsam schweigen können. Die Mitarbeit im Hospizdienst erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Flexibilität und sozialer Kompetenz. Um sich auf die Begleitung und Arbeit im Hospizbereich vorzubereiten, werden unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen geschult und erhalten während ihrer Arbeit für den Hospizdienst regelmäßig Supervision und Fortbildungen.

Die MitarbeiterInnen des Hospizdienstes unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

 Unsere Angebote:

  1. Beratung
  2. Sterbebegleitung
  3. Ausbildung
  4. Trauerbegleitung
  5. Trauertreff

Der Hospizdienst ersetzt keinen Pflegedienst – gerne helfen wir Ihnen jedoch bei der Organisation einer professionellen Pflege vor Ort.

Im Zuge einer schweren Erkrankung treten häufig Fragen und Unsicherheiten auf, die das eigene Leben und die nahe Zukunft betreffen. Wir möchten für Sie beratend da sein:

 

Unsere hauptamtlichen Koordinatorinnen

Svenja Weisemöller,
B.A. Sozialpädagogin/-arbeiterin,
Palliativ Care Zusatzqualifikation

und

Roswitha Brandt,
Diplom Sozialpädagogin/-arbeiterin,
Palliativ Care Zusatzqualifikation
Tel.: 04181 / 134949 (Handy, jederzeit erreichbar) oder
        04181 / 134900 (Festnetz im Hospiz)

beraten Sie zu den Themen:

  • Einsatz unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen  
  • Unterstützung bei der Organisation von ambulanter und palliativer Versorgung
  • Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung
  • Unterstützung bei der Beantragung von Sozialleistungen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung in Anspruch genommen werden können
  • Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht.

 

Unsere hauptamtliche Koordinatorin

Heike Riemann,
Gesundheits- und Krankenschwester,
Palliativ Care Zusatzqualifikation
Tel.: 0171 / 2153815

unterstützt und berät Sie

  • bei allen medizinisch-pflegerischen Fragen 
  • über die Möglichkeiten der Palliativversorgung
  • bei der Organisation von ambulanter Versorgung und  Entlastung der Angehörigen
  • bei der Vermittlung einer ehrenamtlichen BegleiterIn

Gerne besuchen wir Sie auch in Ihrem gewohnten Umfeld – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Der Hospizdienst ersetzt keinen Pflegedienst – gerne helfen wir Ihnen jedoch bei der Organisation einer professionellen Pflege vor Ort.



Die Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Hospizhelfer/in gliedert sich in drei Bereiche:
 
Grundkurs, Praktikum und Vertiefungskurs.
 
Im Grundkurs stehen die eigene Selbsterfahrung und die Beschäftigung mit dem Tod im Vordergrund.
Praktische Tipps, was am Sterbebett zu tun ist, gibt es nicht. Es  geht vielmehr darum, den Anderen wahrzunehmen, ihm zuzuhören, seine Wünsche zu akzeptieren und ihn loszulassen.

Im Praktikum werden sterbende oder schwer kranke Menschen im Alten- oder Pflegeheim besucht.
Bei Gruppenabenden werden konkrete Fälle, Themen etwa zur Patientenverfügung sowie Krankheitsbilder im Hospiz besprochen.

Im Vertiefungskurs geht es anschließend darum, wie man selbst damit umgeht, wenn Angehörige eine Begleitung nachfragen, wie man bestimmte Handlungen und Reaktionen deutet und seine eigenen Grenzen erkennt.
 
„Die Ausbildung hat mir auch geholfen, mich besser kennen zu lernen. Und sie bestärkte mich darin, mich in der Hospizarbeit zu engagieren.“

 „Meine Arbeit ist eine wertvolle Bereicherung meines Lebens. Den Leitsatz der Hospizarbeit ‚Der Tod gehört zum Leben dazu’ verstehe ich heute besser, denn das Sterben gehört zum Leben dazu und es darf gelacht und geweint werden. Meine Werte haben ein anderes Gewicht bekommen. Da ist Freude über ein Lächeln oder einen Händedruck in mir und dafür bin ich dankbar."

Margrit Nackenhorst –
Ehrenamtliche Hospizdienstmitarbeiterin und Ausbilderin

Bereits Mascha Kaléko beschreibt in Ihrem Gedicht Memento:

[…] Und weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr;
Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben.

 

Ergänzend zum Angebot der Trauerbegleitung einer einzelnen Person durch eine unserer MitarbeiterInnen bietet der Hospizdienst

an jedem 3. Sonntag im Monat

einen Trauertreff an.

In dem geschützten Rahmen unseres Trauertreffs können Menschen ihre Trauer (mit)teilen und finden ein offenes Ohr sowie die Begegnung mit anderen Trauernden.

Der Verlust eines geliebten Menschen verändert alles. Nichts ist mehr wie es war. Ein gemeinsamer Weg ist zu Ende. Abschied nehmen und wieder neue Schritte ins Leben gehen können, das bedeutet seine Trauer zu durchleben.

Der Hospizdienst lädt alle herzlich ein, die um einen nahestehenden Menschen trauern und sich in ihrer Trauer manchmal allein  oder auch nicht verstanden fühlen. Bei einer Tasse Kaffee begegnen Sie Menschen, die gleichfalls betroffen sind und sich in ähnlicher Situation befinden. In einem geschützten Rahmen wird geredet, diskutiert, gelacht und auch geweint. In unseren Hospizbegleiterinnen finden Sie verständnisvolle Zuhörerinnen.

Unser Trauertreff ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Er ist offen für alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Konfession.

Der Trauertreff findet statt

jeweils von 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

im Paulus-Haus der St.Paulus-Gemeinde,

Kirchenstraße 4, 21244 Buchholz

 

Für weitere Fragen erreichen Sie uns jederzeit
unter unserer Telefonnummer: 04181/ 134949.

Trauerbegleitung (Hier den Link "Trauertreff" einbauen und Trauertreff schließen)

Zusätzliche Informationen